Heute ist

Willkommen im Rotkreuz-Museum Westfalen-Lippe

Unser Museum wird von einem eigenständigen Träger- und Förderverein und einigen Enthusiasten/Amateuren ehrenamtlich betrieben.

Im Juli 2018 erhielt unser Rotkreuz-Museum die Anerkennung als Landesmuseum des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Werden Sie Mitglied in unserem Museumsverein und unterstützen Sie mit ihrem Mitgliedsbeitrag die Förderung und Erhaltung unseres Museums.

Logo Rotkreuz-Museum Westfalen-Lippe

„Das Werk ist gegründet.
Ich war nur ein Werkzeug in der Hand Gottes.
Nun ist es an anderen, es weiter zu halten!“

Henry Dunant

Aktuelles und Nachrichten

· Pressemitteilung
Auf dem Weg durch Deutschland nach Solferino machte die Fackel heute Halt im Rotkreuz-Museum Westfalen-Lippe.
· Pressemitteilung
In einer Zeit der weltweiten Krisen, zunehmender bewaffneter Konflikte und Verletzungen des humanitären Völkerrechts weist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf die Grundsätze seiner Arbeit hin.
· Pressemitteilung
DRK hat im Februar „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ auf die Reise nach Solferino geschickt. Die Fackel erreicht am 10. Mai auch unser Museum.
KV Paderborn
KV Paderborn
· Pressemitteilung
Am 05. Mai 2026 besuchte das Präsidium des DRK-Kreisverbandes Paderborn das Rotkreuz-Museum in Schlangen.
· Pressemitteilung
Im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs informierten sich die Führungs- und Leitungskräfte des DRK Kreisverbandes Warendorf-Beckum über die Arbeit des Rotkreuz-Museums Westfalen-Lippe in Schlangen (Kreis…
· Pressemitteilung
Die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes in der NS-Zeit ist komplex und ambivalent. Informieren Sie sich zu diesem schwierigen Thema und erfahren Sie, wie das DRK seine Geschichte aufarbeitet.
· Pressemitteilung
Auf dem Weg durch Deutschland nach Solferino machte die Fackel heute Halt im Rotkreuz-Museum Westfalen-Lippe.
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In einer Zeit der weltweiten Krisen, zunehmender bewaffneter Konflikte und Verletzungen des humanitären Völkerrechts weist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf die Grundsätze seiner Arbeit hin.
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DRK hat im Februar „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ auf die Reise nach Solferino geschickt. Die Fackel erreicht am 10. Mai auch unser Museum.
KV Paderborn
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Am 05. Mai 2026 besuchte das Präsidium des DRK-Kreisverbandes Paderborn das Rotkreuz-Museum in Schlangen.
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Die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes in der NS-Zeit ist komplex und ambivalent. Informieren Sie sich zu diesem schwierigen Thema und erfahren Sie, wie das DRK seine Geschichte aufarbeitet.

Veranstaltungen und Termine

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Auf den Spuren des Roten Kreuzes

Museumsleiter Jürgen Reuter (oberste Reihe links) begrüßte die DRK-Kameraden aus Bissendorf und führte sie durch die umfassende rotkreuzgeschichtliche Sammlung. Mit dabei waren Hermann Eberhard, Heinrich Wiele und Horst Kuhn. Elisabeth Stübner und Marianne Kameier (Mitte), Roswitha Sommer, Christa Kuhn, Arthur Luzer und Reinhold Pilgrim (untere Reihe). Foto: DRK Bissendorf

Bissendorf. Die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe war kürzlich Ziel neun Ehemaliger des DRK Bissendorf.

Im Bulli des Ortsvereins und einem Privatwagen steuerte die Interessengemeinschaft das Museum an, das ein eigenständiger Verein im Landesverband seit 2013 mit Herzblut betreibt. Exponate aus eigener Ausbildungszeit bekannt Insbesondere Stücke, die mit den Worten „lehren und lernen“ überschrieben wurden, waren dem Teilnehmer aus Schledehausen, der seit 1958 beim DRK aktiv ist, aus seiner Ausbildungszeit bekannt – darunter das Beatmungsgerät „Bonn 68“. Bleibenden Eindruck hinterließ auch ein gefühlt vorsintflutliches Wiederbelebungsgerät mit breiten Gurten, Hebel und Zahnrädern. Während der drei Stunden Aufenthalt inspizierten die Besucher das gesamte Sammelsurium des Museums, das sich über zwei Etagen erstreckt. Gleich im Eingangsbereich waren in verschiedenen Sprachen die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung dokumentiert. Die weltumspannende Präsenz humanitärer Arbeit wurde durch etliche internationale Uniformen unterstrichen. „Ich wusste vorher zum Beispiel nicht, dass es für den Korea-Einsatz eine Extra-Uniform gab“, schildert Heinrich Wiele. Bei Archivforschungen auf Gründungsdaten gestoßen Die Wichtigkeit unentgeltlicher Blutspenden und die internationale Arbeit des Jugendrotkreuz wurde den Ehemaligen beim Durchschreiten der Ausstellung ebenso vor Augen geführt, wie die eng zusammenhängenden Bereiche militärisches Sanitätsmaterial und ziviler Katastrophenschutzausrüstung. Bei Forschungen im Museumsarchiv machten die Ausflügler schließlich ein paar interessante Entdeckungen: Neben den genauen Gründungsdaten der Ortsvereine Bissendorf (25. April 1912) und Schledehausen (16. August 1914) gaben die Akten Auskunft über die damaligen Gründungsmitglieder und Mitgliedszahlen. Gemäß Eintrag beliefen sich die Ausgaben beider Ortsvereine (das DRK Wissingen wurde erst am 8. Februar 1960 gegründet) für Kriegswohlfahrtspflege in den Jahren 1914 bis 1916 auf 1675 Mark. Als hauptsächliche Tätigkeit wurde für die Nachwelt die Pflege von Soldaten im Lungenlazarett Achelriede festgehalten. In naher Zukunft wird die Geschichte des DRK Bissendorf mit dem geplanten Neubau in Jeggen fortgeschrieben. Nach Absprache mit dem Museumsverein in Westfalen-Lippe ist angedacht, dort eventuell ausgewählte Exponate der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung zur Schau zu stellen. Quelle: Osnabrücker Zeitung, Bissendorf